Prezi oder PowerPoint? Welches Präsentationstool ist besser?

Sie haben es bestimmt schon gehört: Das Präsentationsprogramm Prezi, seit 2009 auf dem Markt, gilt als „PowerPoint-Killer“.

Doch stimmt das?

In diesem Beitrag vergleiche ich die beiden Werkzeuge aus meiner Sicht als Präsentationsberater miteinander. Und ganz nebenbei räume ich mit Halbwahrheiten auf, die sich um PowerPoint und Prezi ranken.  Weiterlesen

PowerPoint: Standardformat 4:3 oder Breitbild 16:9? Fünf Beispiele zeigen, wann welches Folienformat das beste ist

Vor ein paar Tagen wurde ich via Twitter gefragt, welches Seitenverhältnis für PowerPoint-Folien zu empfehlen sei: Das Standardformat 4:3 oder das moderne Breitbildformat 16:9? Diese Frage begegnet mir häufiger und ich beantworte sie meist mit einem entschiedenen „Das kommt ganz darauf an!“
Im Ernst: Eine immer gültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Entscheidend sind die räumlichen und technischen Rahmenbedingungen, unter denen Sie präsentieren werden. Manchmal bestimmen auch Designvorgaben oder der persönliche Geschmack, welches Folienformat das richtige ist.

In diesem Artikel erkläre ich, worauf es beim Seitenverhältnis der PowerPoint-Folie ankommt und warum man sich für ein Format entscheiden muss. Mit fünf Beispielen gebe ich Entscheidungshilfen für das jeweils optimale Folienformat, damit Sie Ihre nächste Präsentation bestmöglich einrichten und vorbereiten können.  Weiterlesen

Präsentationen erstellen: Falsche Effizienz ist gefährlich

Sie wollen schnell und effizient eine neue Präsentation erstellen.

Sie planen deshalb einen Remix aus alten und neuen Botschaften. Darum starten Sie zuallererst PowerPoint (oder ein anderes Präsentations­programm) und suchen ein paar Folien zusammen, um sie zu recyclen.

Ruckzuck steht das Foliengerüst der Präsentation. Jetzt müssen Sie nur noch die neuen Botschaften an den richtigen Stellen einfügen. Das geht ja ganz einfach mit Aufzählungslisten, mit Bullet-Points. Fertig ist die neue Präsentation!

Dieses Verfahren gilt als effizient, doch tatsächlich ist das Gegenteil der Fall!
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Wissens-Quiz: Das Publikum mit Fragen fesseln

Wie läuft eigentlich das Lernen in der Schule ab?

Bitte bringen Sie diese drei Vorgänge in die richtige Reihenfolge:
Stoff abfragen
Stoff behandeln
Stoff „büffeln“

Wenn Sie auf einer Regelschule waren, dann werden Sie wahrscheinlich die Vorgänge wie folgt sortiert haben:
Zuerst wird der Stoff behandelt (Wissen vermittelt), dann wird „gebüffelt“ und schließlich wird das Wissen in Form von Tests oder Klausuren abgefragt. Es werden also zuerst die Antworten gelernt und danach die dazu passenden Fragen gestellt.

Dumm nur, dass unser Gehirn das so Gelernte nicht lange behalten kann.

Vera F. Birkenbihl, Expertin für gehirn-gerechtes Lernen, hat den Vorschlag gemacht, beim Lernen und bei Vorträgen nicht mit den Fakten zu beginnen, sondern mit den Fragen anzufangen.
Denn:  Weiterlesen

Darstellung: Aktivnahrung für den Kopf

Ich war mal schlecht in Mathe.

Bis eines Tages ein Referendar in die Klasse kam, der uns Algebra beibringen sollte: „Rechnen mit Buchstaben“.

Dieser junge Lehrer hat es geschafft, aus mir einen Einser-Kandidaten zu machen. Und nicht nur das: Ich war plötzlich bei meinen Mitschülern sehr gefragt, weil ich Nachhilfe in Mathematik geben konnte.

Wie hat er das gemacht?

Mit einer guten Darstellung, einem Mathe-Spiel:
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Der Mehrabian-Mythos: Die 7-38-55-Regel

Liebe Leser, bitte seien Sie gewarnt!

Denn viele Kommunikationsexperten pflegen noch immer einen Mythos. Danach wird die Bedeutung einer gesprochenen Botschaft zu 7% durch Wörter kommuniziert, zu 38% durch die Stimme und zu 55% durch Mimik und Gestik.

Oder verkürzt: 93% der Kommunikation laufen angeblich immer non-verbal ab, nur 7% verbal. Verwiesen wird dabei auf wissenschaftliche Forschungsergebnisse eines gewissen Herrn Mehrabian.

Übertragen auf Vorträge wird sogar behauptet: Inhalte sind nicht so wichtig, Hauptsache Ihre Präsenz ist gut! Denn „… Sie wirken ja nur zu 7% über das, was Sie sagen!“

Das ist natürlich Quatsch!
Und der Psychologe Albert Mehrabian hat mehrfach seinen Unmut über diese hartnäckige Fehlinterpretation seiner Ergebnisse aus dem Jahre 1967 geäußert, z.B. in diesem Radio-Interview: www.bbc.co.uk/programmes/b00lyvz… (BBC Radio 4, Sendung „More Or Less“ vom 14. August 2009, ab Minute 23).

Silent Messages

Albert Mehrabian interessierte sich für die stillen Botschaften, die in Sätzen wie „Schön, Dich zu sehen!“ versteckt sind.  Weiterlesen

Darstellung: Weniger ist mehr

Neulich, in einem Hamburger S-Bahnhof, sehe ich diesen Fahrstuhl. Oder genauer: Ich sehe das Bedienfeld dieses Fahrstuhls, und ich bin verwirrt.

Der Fahrstuhl hat nur zwei Stationen, eine oben auf dem Bahnsteig und eine unten beim Ausgang. Der Knopf mit der Null ist von einem grünen Ring umschlossen. Das muss der Start-Knopf sein! Halt, nein, doch nicht der mit der Null! Also dann der mit der Eins? Ich drücke ihn, die Türen schließen. Doch weiter passiert nichts.  Weiterlesen

Vier Minuten Einblick in meine Arbeit (Video)

Video auf YouTube: Exzellent präsentieren: Peter Claus Lamprecht, Präsentationsberater.
Produktion und Regie: Ralph Misske von StudioSeminar® – Videoproduktion für Online-Seminare und Präsentationen.

Ich spreche zu Themen, die ich für meine Arbeit als besonders wichtig erachte. Gleichzeitig erleben Sie ganz nebenbei, wie ich „ticke“:  Weiterlesen

Eine Präsentation? Das ist nichts für Sie!

Seit vielen Jahren optimiere ich Präsentationen. Dabei habe ich gelernt: Präsentationen sind nichts für meine Kunden.

Und falls auch Sie gerade eine besonders wichtige Präsentation vorbereiten, eine, bei der es wirklich um etwas geht, dann bin ich mir sicher: Diese Präsentation ist nichts für Sie.

Sie glauben nun, ich hätte meinen Beruf verfehlt? Lesen Sie bitte weiter…  Weiterlesen

Das leere Blatt Papier starrt mich an…

Ich schreibe viel. Hauptsächlich mit dem Büro-PC oder mit dem Notebook. Meistens E-Mails.
Ich schreibe Konzepte, erläutere Angebote oder gebe noch schnell praktische Hinweise zur bevorstehenden Präsentation, just in time.

Unter Zeitdruck schreibe ich schneller, allerdings nur dann, wenn ich für andere schreibe. Für Kunden, Partner, Freunde oder für die Familie.

Zwischendurch lese ich das Geschriebene laut vor, immer wieder. Und ich korrigiere den Text, wenn ich ihn nicht flüssig lesen kann. (Witzig, das fällt mir gerade auf: Je enger die Zeit ist, desto lesefreundlicher schreibe ich. Darüber muss ich noch mal gesondert nachdenken…)

Obwohl ich offenbar schreiben kann, bin ich kein richtiger Blogger geworden. Ich schreibe viel zu selten Blog-Artikel. Dabei mangelt es nicht an Ideen: Aktuell schlummern fünf Artikel als Draft im WordPress-Speicher. Zwei davon sind zur Hälfte fertig, drei bestehen nur aus der Überschrift. Hier greift ein Phänomen, das man Schreibblockade nennt.  Weiterlesen